19.08.2025 - In eigener und in anderer Sache: Ab den 2024er Jahrgängen müssen NÄHRWERTE und ZUTATEN angegeben werden. Wir halten dies für «sehr sehr GUT!, aber
Dieses unvergorene Gesetz bedeutet für eine klitzekleine Manufaktur unverhältnismässigen Mehraufwand (und -Kosten) bezüglich Etiketten, Shop und auch Diversität der Weine. Gleichzeitig müssen die unzähligen „magischen“ Mittelchen, Gärhilfsstoffe sowie Aroma-Hackschnitzel und technische Zaubereien LEIDER auch zukünftig nicht als „Zutaten“ aufgeführt werden. Absurd. Aufgrund des enormen Platzbedarfes der «Nährwerttabelle» (zuzüglich Nährwertsteuern) standen wir nun vor der Wahl, entweder
a) wie viele-aber-nicht-alle Winzer, diese Angaben mittels «QR-Code» im Internetz zu (sorry) „verstecken“ … was zwar die Börsenwerte der Software-Branche steigert, aber WeintrinkerInnen quasi zwingt, nur noch in WLan (oder blind) einzukaufen
b) Breitere Flaschen zu verwenden, damit die „Schriftgrösse 1,2mm, also Arial 9“ (absurd) draufpasst, …
c) auf Zutaten (ausser «Sulfite») weitestgehend zu verzichten, wie wir es ja bisher schon machten. Passt,
aber nun ist auch „Sulfite“ (gesetzlich betrachtet) ein viel zu kurzes Wort und muss daher als «Antioxidationsmittel: Sulfite» in die Länge gezogen werden.
Wir haben uns für «c» entschieden und schreiben die Zutatenliste auf unsere Etiketten und nicht ins QR-Code-Nirvana. Denn: Satireweine sind sehr sehr ehrlich.
Viel Inhalt, wenig Stoffe!
"Äh .. aber Alkohol und %e sind schon auch in den Weinflaschn drin, oder?"
(Pastor Gottlob)

